Sicheldorf
Sicheldorf ist ein Runddorf auf einer ehemaligen "Überschwemmungsinsel" der Murauen, mit ursprünglich landwirtschaftlicher Nutzung. Im Jahre 1901 wurde die gothische Kapelle „Maria Schnee“ erbaut. 1907 erfolgte die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Sicheldorf. 1932 wurde nach Erdöl gebohrt, dabei fand man einen Hydrogenkarbonatsäuerling (Mineralwasser), der ab den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts als "Sicheldorfer Josefsquelle" (seit 1980 im Besitz der "Radenska Quellwasser GmbH" in Slatina Radenci/Slowenien, ca. 4 km Luftlinie entfernt, am Südufer der Mur) im Handel erhältlich ist. Es ist ein Säuerling mit starkem CO2-Anteil und Iodgeschmack, der besonders bei Sodbrennen und bei Nierenleiden hilft. Die Gesamtgröße der landwirtschaftlich bebauten Fläche, inklusive beinahe ungenutztem Auwaldgebiet, beträgt nur ca. 300 ha. Es herrscht ein sehr mildes Klima unter pannonisch - norditalienischem Einfluss. Daher lebt ca. ein Drittel der Bevölkerung von der Landwirtschaft, wie: Mais, alternative Kulturen wie Ölkürbis, Raps, Sonnenblumen, aber auch Feldfrüchte für Viehzucht, hauptsächlich Schweine. Der Rest der Bevölkerung arbeitet außerhalb des Ortes, die meisten in der Stadt Bad Radkersburg.
|
Fläche: |
382 ha |
|
Einwohner gesamt: |
186 |
|
Einwohner männlich: |
93 |
|
Einwohner weiblich: |
93 |
|
HWS: |
168 |
|
NWS: |
18 |
|
Haushalte: |
61 |
|
KG-Nummer: |
66333 |


